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バックアップを外部に保存する

Gilt für: Kakapo Backup·4 Min. Lesezeit

Eine Sicherung, die nur auf demselben Server liegt wie die Website, hilft bei einem Ausfall dieses Servers nicht weiter. Jedes Archiv entsteht deshalb zuerst lokal und kann anschließend an ein externes Ziel übertragen werden — automatisch nach jedem Lauf oder auf Knopfdruck.

Welche Ziele es gibt

  • FTP / SFTP — echte Übertragung über die PHP-Erweiterung ftp beziehungsweise ssh2; die Karte zeigt an, ob beide auf dem Server vorhanden sind
  • Amazon S3 und S3-kompatible Dienste — signiert nach AWS Signature Version 4; laut Karte laufen damit auch MinIO, Wasabi, Backblaze B2 und BunnyCDN
  • Google Drive — über ein eigenes Google-Projekt und einen echten OAuth-2.0-Flow mit dem Scope drive.file
  • Alle drei stehen im Bereich „Speicher“, zusammen mit der Anzeige des lokalen Bestands

Ein S3-Ziel einrichten

  1. In „Kakapo Backup“ führt der Weg links unter „Konfiguration“ zum Punkt „Speicher“.
  2. Klicke in der Karte „Amazon S3 & S3-kompatibel“ auf „Zugang hinterlegen“ und trage „Zugriffsschlüssel (Access Key ID)“ und „Geheimschlüssel (Secret Access Key)“ ein.
  3. Fülle „Bucket“ und „Region“ aus; „Prefix“ bestimmt den Unterordner im Bucket, leer bedeutet Bucket-Wurzel.
  4. Für einen S3-kompatiblen Dienst trägst du zusätzlich den „Endpunkt“ ein und schaltest bei selbst gehosteten Diensten meist „Path-Style-Adressierung“ ein.
  5. Klicke auf „Verbindung testen“ — dabei wird eine kleine Testdatei hochgeladen und wieder gelöscht.
  6. Schalte „S3-Ziel aktiv“ ein und, wenn jedes neue Archiv von selbst wandern soll, zusätzlich „Automatisch nach jeder Sicherung hochladen“.

Google Drive verbinden

  • Die „One-Click-Verbindung“ ist in der Karte als „nicht verfügbar“ gekennzeichnet, weil dafür ein Vermittlungsdienst nötig wäre, der nicht zum Plugin gehört
  • Im Self-Hosted-Modus legst du in der Google Cloud Console ein Projekt an, aktivierst die Google Drive API und erstellst eine OAuth-Client-ID vom Typ Webanwendung
  • Die Adresse, die dort als autorisierter Weiterleitungs-URI eingetragen werden muss, steht im Klartext in der Karte
  • Client-ID und Client-Secret hinterlegst du über „Zugang hinterlegen“; danach erscheint die Schaltfläche „Verbinden mit Google Drive“
  • „Ordner-ID (optional)“ legt den Zielordner fest, leer bedeutet Ablage in „Meine Ablage“
  • Nach der Verbindung erscheinen die Schalter „Drive-Ziel aktiv“ und „Automatisch nach jeder Sicherung hochladen“
Der Schalter „Archiv nach Upload lokal löschen“ im „Cloud-only-Modus“ greift erst, wenn jedes aktive Ziel den Upload bestätigt hat. Für Wiederherstellung, Prüfung und Datei-Browser muss die Datei wieder lokal liegen — dafür gibt es in der „Speicherziel-Übersicht“ die Schaltfläche „Zurückholen“, die dabei die SHA-256-Prüfsumme aus dem Manifest gegenprüft.

Zwei weitere Karten gehören zum Speicher-Bereich: „Bandbreiten-Drossel“ begrenzt die Upload-Rate über „Limit in KB/s“, wobei 0 unbegrenzt bedeutet. „Cold Storage Tiering“ legt ältere S3-Objekte per Kopie mit neuer Speicherklasse in einen günstigeren Tarif um, gesteuert über „Alter in Tagen“ und „Ziel-Speicherklasse“; ohne aktives S3-Ziel bleibt die Karte gesperrt, und für Google Drive gibt es das nicht. Objekte in GLACIER oder DEEP_ARCHIVE muss der Anbieter vor einer Wiederherstellung erst wieder auftauen, das übernimmt das Plugin nicht. Fehlt PHP-cURL auf dem Server, sind S3-Uploads nur bis 24 MB möglich.

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