Konfiguracja i obsługa dziennika 404
Was aufgezeichnet wird
Stellt WordPress beim Aufbau einer Seite fest, dass es zur Anfrage nichts gibt (Status 404), schreibt das Protokoll eine Zeile. Darin stehen: der angefragte Pfad, die Zahl der bisherigen Aufrufe, erstes und letztes Auftreten sowie die zuletzt gesehene Verweisquelle. Je Adresse gibt es genau eine Zeile — kommt dieselbe Adresse erneut, wird nur der Zähler erhöht und der Zeitpunkt aktualisiert. Nicht gespeichert werden IP-Adresse, Browserkennung und Benutzername. Ebenfalls nicht im Protokoll landen: Anfragen an /wp-admin, /wp-login.php, /wp-cron.php, /xmlrpc.php, /wp-content, /wp-includes, /wp-trackback.php und die REST-Schnittstelle, dazu favicon.ico und apple-touch-icon sowie alles, was nicht per GET oder HEAD kommt. Aufrufe der Startseite werden übergangen.
Einschalten und Aufbewahrung festlegen
Im Bereich „404-Protokoll“ gibt es zwei Einstellungen. Der Schalter „404 protokollieren“ steuert die Aufzeichnung; ist er aus, wird nichts mehr mitgeschrieben — der vorhandene Bestand bleibt aber stehen. Darunter trägst du die Aufbewahrung in Tagen ein: 0 heißt unbegrenzt, erlaubt sind Werte bis 3650. Sobald du einen Wert größer 0 speicherst, wird ein täglicher Aufräum-Auftrag angemeldet, der eine Stunde später zum ersten Mal läuft; setzt du wieder auf 0, wird er abgemeldet. Der geplante Zeitpunkt steht als Statuszeile direkt unter dem Feld — steht dort „nicht geplant“, ist die Aufbewahrung unbegrenzt. Das Aufräumen löscht nur Zeilen ohne zugehörige Weiterleitung.
Die Liste lesen
Die Tabelle zeigt Adresse, Treffer, Zuerst, Zuletzt und Verweisquelle, 50 Zeilen je Seite. Über die beiden Knöpfe im Kartenkopf sortierst du nach Häufigkeit oder nach Zeitpunkt: Häufigkeit zeigt, was dauerhaft ins Leere läuft, Zeitpunkt zeigt, was gerade neu dazugekommen ist — praktisch direkt nach einem Umzug oder einer Umstellung der Permalinks. Bei der Verweisquelle bedeutet „direkt“, dass der Browser keine geschickt hat (Lesezeichen, Eingabe von Hand, Mail-Programm). Ein Eintrag mit der Kennzeichnung „intern“ kommt von der eigenen Website — dann zeigt ein Link im eigenen Bestand ins Leere, und du solltest die Quelle korrigieren statt nur umzuleiten. Die drei Kennzahlen oben nennen die Zahl verschiedener Adressen, die Summe aller Aufrufe und wie viele Adressen noch keine Weiterleitung haben.
Aus einer Zeile eine Weiterleitung machen
Jede Zeile ohne Regel hat den Knopf „Weiterleitung anlegen“. Im Dialog gibst du das Ziel an — einen Pfad wie /neue-seite oder eine vollständige Adresse mit https:// — und wählst den Typ: 301 dauerhaft, 302 vorübergehend, 307 vorübergehend mit erhaltener Methode, 308 dauerhaft mit erhaltener Methode oder 410, wenn die Seite bewusst weg ist und gar kein Ziel bekommt. Als Notiz wird automatisch vermerkt, aus welchem Protokolleintrag die Regel stammt und wie viele Treffer er zu dem Zeitpunkt hatte. Danach steht in der Zeile die Kennzeichnung „umgeleitet“; solche Zeilen bleiben bei jedem Aufräumen erhalten, damit die Herkunft nachvollziehbar bleibt. Abgelehnt wird der Vorgang, wenn Quelle und Ziel dieselbe Adresse sind, wenn es für den Pfad schon eine Regel gibt oder wenn die Kette über vorhandene Regeln wieder auf die Quelle zurückführt.
Platz, Aufräumen und was du selbst tun musst
Unabhängig von der Aufbewahrungsfrist liegt der Deckel bei 1000 Zeilen. Wird er überschritten, fällt zuerst heraus, was am längsten nicht mehr aufgetreten ist — Zeilen mit angelegter Weiterleitung nie. Adresse und Verweisquelle werden bei 190 Zeichen abgeschnitten; sehr lange Angriffs-Adressen stehen also gekürzt in der Liste. Einzelne Zeilen entfernst du über „Entfernen“, den gesamten Bestand über „Protokoll leeren“. Rechne damit, dass ein Teil der Einträge von Programmen stammt, die Adressen durchprobieren — dafür lohnt keine Weiterleitung. Sinnvoll ist die Liste vor allem bei Adressen mit vielen Treffern, bei Einträgen mit interner Verweisquelle und bei allem, was kurz nach einer Umstellung neu auftaucht. Eine Benachrichtigung gibt es nicht: schau in den ersten Wochen nach einem Umzug regelmäßig hinein.