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Справочный центр/Performance/Настройка предзагрузки кеша

Настройка предзагрузки кеша

Gilt für: Kakapo Performance·4 Min. Lesezeit

Erst messen: geht der Selbstaufruf?

Vorwärmen heißt, dass dein Webserver seine eigenen Seiten aufruft. Ob das bei dir funktioniert, beantwortet der Knopf „Selbstaufruf testen“: er holt genau die Startseite und meldet Statuscode, übertragene Größe und Antwortzeit. Kommt HTTP 401 oder 403 zurück, steht meist eine Zugangssperre davor — Basic-Auth vor einer Staging-Site oder eine Firewall. Läuft der Test in sein Zeitlimit von 10 Sekunden, blockiert sich der Server oft selbst, weil nur ein einziger PHP-Arbeiter frei ist und der schon von deinem Klick belegt wird. Zwei weitere Voraussetzungen werden mitgeprüft: der Seiten-Cache muss eingeschaltet und das Cache-Verzeichnis für den Webserver beschreibbar sein. Solange eines davon fehlt, bleiben Vorschau und Start deaktiviert und der Grund steht als Klartext darunter.

Woher die Adressen kommen

Es gibt zwei Quellen. „Sitemap“ deckt die ganze Site ab; ohne Eintrag wird /wp-sitemap.xml genommen, Yoast und Rank Math legen ihre unter /sitemap_index.xml ab. Ein Sitemap-Index wird eine Ebene tief verfolgt, höchstens über 25 Teil-Sitemaps. Eintragen lassen sich nur Adressen dieser Site, ein fremder Host wird mit Fehlermeldung abgelehnt. Kommt keine einzige Adresse zurück, nennt die Meldung den Grund — der häufigste: steht unter Einstellungen › Lesen „Suchmaschinen davon abhalten“, schaltet WordPress seine Sitemap ab und liefert stattdessen die 404-Seite aus, und zwar mit Statuscode 200. Wer nur auf den Code sieht, hält das für Erfolg. „Zuletzt geänderte Inhalte“ braucht keine Sitemap: Startseite, Beitragsseite und die zuletzt bearbeiteten Beiträge und Seiten, voreingestellt 50, einstellbar zwischen 5 und 500. Im Alltag ist das oft die passendere Quelle, denn was du gerade bearbeitet hast, ist aus dem Cache geflogen und wird als Nächstes aufgerufen.

Die Vorschau lesen

„Warteschlange prüfen“ zählt nur — bis dahin wird nichts verändert. Die Aufstellung trennt sauber: gefundene Adressen, doppelte, solche auf fremden Hosts, solche die nie gecacht werden (mit bis zu acht Beispielen samt Begründung), solche die bereits frisch im Cache liegen. Ganz unten steht die Zahl, die wirklich abgerufen würde, dazu die ersten zwölf Adressen zur Kontrolle. Taucht eine Zeile „über der Obergrenze“ auf, passt der Rest nicht in einen Lauf: voreingestellt sind 300 Adressen, erlaubt 10 bis 5000. Über „Umfang“ entscheidest du zwischen „nur fehlende Seiten“ und „alle neu erzeugen“. Beim Neuerzeugen geht nichts verloren — eine Cache-Datei entsteht bei jedem Aufruf von selbst wieder. Beim Start wird die Warteschlange übrigens neu aufgebaut, nicht die Liste aus der Vorschau übernommen; zwischen Prüfen und Klicken können Minuten liegen.

Häppchen, Zeitlimits und wer den Lauf antreibt

Ein Schritt holt voreingestellt 5 Adressen (einstellbar 1 bis 20) und gibt spätestens nach 20 Sekunden ab, damit kein Aufruf ins Zeitlimit des Servers läuft. Je Adresse gilt zusätzlich ein eigenes Zeitlimit, voreingestellt 10 Sekunden, einstellbar zwischen 3 und 30; danach zählt die Adresse als fehlgeschlagen und der Lauf geht weiter. Auf schwacher Hardware setzt du die Häppchengröße herunter, nicht herauf: der Lauf dauert dann länger, aber die Site bleibt nebenher bedienbar. Angetrieben werden die Schritte vom Browser, solange die Verwaltungsseite offen ist, danach von WP-Cron — in einem eigenen Aufruf, auf den kein Besucher wartet. Ist DISABLE_WP_CRON gesetzt, geht es nach dem Schließen des Tabs nur weiter, wenn auf dem Server ein echter Cron wp-cron.php aufruft. Es arbeitet immer nur ein Schritt gleichzeitig; eine Sperre von 120 Sekunden verhindert, dass zwei offene Tabs oder Browser und Cron dieselben Adressen doppelt holen und die Zahlen mehrfach zählen. „Abbrechen“ wirkt zwischen zwei Adressen, nicht erst am Ende des Häppchens; bereits erzeugte Cache-Dateien bleiben gültig.

Ergebnis lesen und Läufe automatisch starten

Jeder Abruf endet in genau einer von drei Zeilen. „Im Cache abgelegt“ heißt: nach dem Abruf lag die Datei tatsächlich da — geprüft wird das Dateisystem, nicht der Statuscode. „Geliefert, aber nicht gecacht“ heißt: die Seite kam zurück, wurde aber nicht gespeichert; dann greift in aller Regel eine Ausschlussregel des Seiten-Caches, und die gehört dorthin geprüft, nicht hierher. „Fehlgeschlagen“ sind Zeitüberschreitungen, Fehlercodes und Weiterleitungen; Weiterleitungen werden bewusst nicht verfolgt, denn in die Sitemap gehört die Zieladresse. Das Protokoll hält die letzten 40 Abrufe, die Tabelle zeigt davon 25 mit Adresse, Statuscode, Dauer und Ergebnis. Die eigenen Abrufe tragen ein Kennzeichen und fließen deshalb nicht in die Trefferquote des Caches ein — sonst stiege die Statistik, ohne dass ein Besucher etwas davon hätte. Zwei Schalter starten Läufe ohne dich: nach dem Leeren des Caches und nach Zeitplan, stündlich, zweimal täglich oder täglich (voreingestellt täglich). Beide starten nur, wenn keine der Voraussetzungen fehlt.

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