Complianz vs. Kakapo Consent: Welcher Cookie-Banner passt?
Ein Consent-Plugin wird selten daran gemessen, wie hübsch das Banner ist, sondern daran, ob die Einwilligung im Zweifel etwas wert ist. Das heißt: Steht im Text, was wirklich läuft? Wird geblockt, bevor zugestimmt wurde? Und lässt sich hinterher belegen, wer wann worin eingewilligt hat?
Die kurze Antwort
Complianz ist ein etabliertes Consent-Plugin mit einem ausführlichen Einrichtungsassistenten, der über Fragen zur passenden Konfiguration und zu Rechtstexten führt, mit Fassungen für mehrere Rechtsräume und einer kostenlosen Stufe.
Kakapo Consent geht vom Bestand aus statt vom Fragebogen: Ein Suchlauf sammelt, welche Cookies und welche fremden Hosts auf der Website tatsächlich vorkommen; der Einwilligungstext wird daraus zusammengesetzt, und jeder Satz trägt seine Herkunft mit — abgeleitet, fest oder Vorgabe. Was sich nicht belegen lässt, steht nicht drin.
Kurz: Wer geführt werden möchte und mehrere Rechtsräume abdecken will, ist bei Complianz gut aufgehoben. Wer einen Text will, der genau die eigene Website beschreibt, und einen Nachweis, der einer Prüfung standhält, findet bei Kakapo Consent das passendere Werkzeug.
Was beide können
- Banner oder Dialog mit Kategorien und Einzelauswahl
- Skripte blockieren, bis eingewilligt wurde
- Einwilligungen protokollieren
- Cookie-Richtlinie als Seite erzeugen
- Mehrsprachige Ausgabe
Wo sich die beiden unterscheiden
| Frage | Complianz | Kakapo Consent |
|---|---|---|
| Gratis-Fassung | ja, mit kostenpflichtiger Stufe | nein, eine Lizenz für sieben Plugins |
| Woher der Text kommt | Assistent und Rechtstext-Vorlagen | aus dem gemessenen Bestand, Satz für Satz mit Herkunft |
| Kategorien | konfigurierbar | sechs feste: notwendig, funktional, Statistik, Marketing, Medien, Sonstige |
| Sprachen im Sprachkatalog | mehrere | 38 wählbar, 11 mit mitgelieferten Bannertexten |
| Nachweis je Einwilligung | Protokoll | Protokoll plus Proof-Hash über den gezeigten Text und die Konfiguration |
| Rechts-nach-links | prüfen | ja, für Arabisch, Hebräisch, Persisch, Urdu |
| IAB TCF | über Zusatz | eingebaut, TC-String selbst kodiert |
| Zentrale Verwaltung mehrerer Seiten | prüfen | über das Kundenkonto, inkl. White Label |
| Läuft etwas über den Hersteller? | prüfen | nein, außer der Übersetzungsdienst, wenn du ihn nutzt |
Der Unterschied: ein Text, der die eigene Seite beschreibt
Ein Mustertext behauptet Dinge über eine Website, die er nicht kennt. Der Satz über eine Drittlandübermittlung in die USA ist auf einer Seite mit örtlicher Statistik schlicht unwahr — und eine falsche Angabe im Einwilligungstext ist schlimmer als eine knappe richtige.
Kakapo Consent setzt den Text deshalb aus dem zusammen, was messbar da ist, und markiert jeden Satz: abgeleitet (aus dem Bestand), fest (gilt immer) oder Vorgabe (bitte prüfen). Steht ein fremder Host im Bestand, dessen Herkunft unbekannt ist, entfällt die Drittland-Aussage vollständig — über ihn wäre jede Angabe geraten.
Prüfe nach dem ersten Scan, ob wirklich alle Einbindungen gefunden wurden. Ein Suchlauf sieht, was auf den geprüften Seiten vorkommt — was nur im Kassenprozess oder in einem Formular lädt, muss man ihm zeigen.
Der Nachweis
Ein Protokoll mit Zeitstempel beantwortet die Frage „hat jemand geklickt“. Die Frage einer Prüfung lautet aber: worin wurde eingewilligt? Kakapo Consent legt deshalb zu jeder Einwilligung einen Hash über den gezeigten Text und die geltende Konfiguration ab. Ändert sich der Text, ändert sich der Hash — und man sieht, dass eine alte Einwilligung sich auf eine andere Fassung bezog.
Wann Complianz die bessere Wahl ist
- Du willst durch die Einrichtung geführt werden
- Du brauchst Fassungen für mehrere Rechtsräume in einem Werkzeug
- Du willst kostenlos anfangen
- Du suchst ein Plugin mit sehr großer Verbreitung und vielen Anleitungen
Wann Kakapo Consent die bessere Wahl ist
- Der Text soll die eigene Website beschreiben, nicht eine allgemeine
- Du willst zu jeder Einwilligung belegen können, worin eingewilligt wurde
- Du brauchst Rechts-nach-links oder viele Anzeigesprachen
- Du betreust mehrere Seiten und willst sie zentral verwalten
Umstieg: was zu tun ist
- Notiere, welche Dienste im alten Plugin welcher Kategorie zugeordnet waren.
- Installiere Kakapo Consent und trage den Lizenzschlüssel ein.
- Lass den Suchlauf einmal über die Website gehen und vergleiche das Ergebnis mit deiner Notiz.
- Ordne unbekannte Hosts von Hand zu — was unbekannt bleibt, führt zu einem vorsichtigeren Text.
- Prüfe den erzeugten Einwilligungstext Satz für Satz, besonders alles, was als „Vorgabe“ markiert ist.
- Teste mit einem frischen Browserprofil, dass vor der Einwilligung nichts lädt.
- Erst danach das alte Plugin abschalten.
Zwei Consent-Plugins gleichzeitig setzen zwei Banner und zwei Cookies. Der Besucher willigt dann in eines ein und wird vom anderen erneut gefragt — schalte das alte ab, bevor du live gehst.
Häufige Fragen
Werden bestehende Einwilligungen übernommen?
Blockiert Kakapo Consent auch eingebettete Videos?
Was ist mit Google Consent Mode?
Brauche ich zusätzlich eine Datenschutzerklärung?
Was passiert ohne gültige Lizenz?
Kakapo Consent: paga una vez, úsalo para siempre.
Los siete complementos por 149 € una sola vez en lugar de 13 € al mes. Pago seguro con Stripe, 14 días de devolución.
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