Malware-Scan über wp-content
Unter „Malware-Scan“ läuft eine Muster-Suche über das Verzeichnis wp-content. Sie liest PHP-Dateien und meldet Stellen, die für Webshells oder verschleierten Code typisch sind. Die Oberfläche kennzeichnet jeden Treffer ausdrücklich als verdächtig, nicht als bestätigt.
Scan starten und Befunde ansehen
- Der Punkt „Malware-Scan“ liegt in „Kakapo Security“ links in der Gruppe „Scanner“.
- Klicke in der Karte „Verdachts-Scan“ auf „Scan starten“.
- Die Meldung am Ende nennt die Zahl der gescannten Dateien, die Zahl der Fundstellen und die Dauer in Sekunden.
- Sieh dir in der Karte „Fundstellen“ die Spalten Datei, Zeile, Muster und Auszug an.
- Öffne jede gemeldete Datei selbst und beurteile die Stelle, bevor du etwas löschst oder änderst.
Wonach gesucht wird
- eval in Verbindung mit base64_decode, gzinflate, gzuncompress, str_rot13 oder rawurldecode
- assert, Systemaufrufe wie shell_exec oder passthru und call_user_func direkt mit Daten aus $_POST, $_GET oder $_REQUEST
- preg_replace mit dem e-Modifikator sowie create_function zusammen mit base64_decode
- eval oder assert, angewandt auf einen langen Base64-Text
- bekannte Shell-Kennungen wie c99shell, r57shell oder b374k
- mehr als 60 Hex-Sequenzen der Form \xNN in einer Datei als Hinweis auf Verschleierung
- PHP-Dateien im Uploads-Ordner — sie werden unabhängig von ihrem Inhalt gemeldet
Legitimer Code kann denselben Mustern ähneln, deshalb der Hinweis in der Oberfläche, jeden Treffer manuell zu prüfen. Der Scan liest die Dateien nur; er ändert, verschiebt oder löscht nichts. Er startet ausschließlich auf Knopfdruck — automatisch läuft täglich allein die Kern-Prüfung.