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Solid Security vs. Kakapo Security: Härtung im Vergleich

5. Juli 2026·4 Min. Lesezeit

Solid Security — früher iThemes Security — und Kakapo Security lösen dieselbe Aufgabe mit unterschiedlicher Betonung. Das eine ist stark bei Login und Härtung, das andere ergänzt einen nachlesbaren Suchlauf und ein Protokoll, dem man Änderungen ansieht.

Die kurze Antwort

Solid Security ist ein etabliertes Werkzeug mit vielen Härtungsschaltern, Login-Schutz, Zwei-Faktor über Authenticator-Apps und einer kostenlosen Fassung. Es ist verbreitet, gut dokumentiert und für die meisten Seiten ausreichend.

Kakapo Security bringt dieselben Grundlagen mit — Fehlversuche begrenzen, Anmelde-Adresse verlegen, Sitzungen, Härtung — und legt darüber eine Muster-Firewall, einen Suchlauf und eine verkettete Protokollzeile. Alles läuft lokal; für die Erkennung wird nichts abgefragt.

Kurz: Brauchst du Zwei-Faktor per App und einen kostenlosen Einstieg, ist Solid Security die naheliegende Wahl. Willst du nachlesen, wonach gesucht wird, und ein Protokoll, das Manipulation sichtbar macht, ist Kakapo Security passender.

Was beide können

Wo sich die beiden unterscheiden

FrageSolid SecurityKakapo Security
Preiskostenlos, mit Pro-StufeBezahl-Plugin, eine Lizenz für sieben
Zwei-FaktorAuthenticator-App (TOTP)nur E-Mail-Code
Muster-Firewall im Pluginprüfen40 Muster, im Quelltext nachlesbar
Suchlauf über wp-contentvom Tarif abhängig22 Muster, verworfene Ansätze dokumentiert
Kern-Dateien gegen das Originaljaja, gegen api.wordpress.org
Freigabe eines Fundesmöglichan die Prüfsumme der Datei gebunden
Manipulationssichere Protokollketteja, gegen einen Wert aus wp-config.php
Ländersperre beim Loginvom Tarif abhängigeingebaut
Anmeldefenster (Uhrzeiten)eingebaut
Läuft etwas über den Hersteller?prüfennein

Der wichtigste Unterschied: Nachlesbarkeit

Ein Sicherheitswerkzeug lässt sich nur beurteilen, wenn man weiß, wonach es sucht. Bei Kakapo Security stehen die Firewall- und Suchmuster im ausgelieferten Quelltext — samt einer Liste der Ansätze, die gemessen zu viele Fehlalarme erzeugt haben, mit der jeweiligen Zahl.

Das ist keine Marketingaussage, sondern nachprüfbar: Die Liste wird in der Oberfläche angezeigt. Wer wissen will, warum ein Muster fehlt, findet dort die Begründung statt einer Lücke.

Zwei Sicherheits-Plugins gleichzeitig sind keine doppelte Sicherheit. Sie sperren sich gegenseitig aus, doppeln Protokolle und machen jede Meldung mehrdeutig. Eines reicht — richtig eingestellt.

Wann Solid Security die bessere Wahl ist

Wann Kakapo Security die bessere Wahl ist

Umstieg: was zu tun ist

  1. Notiere Sperrlisten, Ausnahmen und die verlegte Anmelde-Adresse. Letztere zuerst — wer sie vergisst, sperrt sich selbst aus.
  2. Installiere Kakapo Security und trage den Lizenzschlüssel ein.
  3. Stelle die Firewall auf „nur melden“ und lass sie eine Woche mitlaufen.
  4. Sieh das Protokoll durch und entschärfe Regeln, die echten Verkehr treffen.
  5. Nimm den Stand der Dateien auf, solange die Seite nachweislich sauber ist.
  6. Schalte das alte Plugin ab und stelle erst danach auf „blockieren“ um.

Häufige Fragen

Verliere ich meine Sperrlisten?
Ja, Sperrlisten sind plugin-eigen. Notiere die wichtigsten Einträge vorher; die meisten füllen sich ohnehin binnen Tagen von selbst wieder.
Was ist mit der verlegten Anmelde-Adresse?
Sie gehört dem alten Plugin. Setz sie im neuen erneut — und halte die alte Adresse bereit, bis der Wechsel steht.
Brauche ich trotzdem Zwei-Faktor per App?
Wenn eure Richtlinie das verlangt: ja, und dann braucht es ein zusätzliches Plugin. Kakapo Security liefert nur E-Mail-Codes und schreibt das offen in die Oberfläche.
Was passiert ohne gültige Lizenz?
Die Läufe ruhen, Stände und Protokolle bleiben erhalten.

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